Künstler-Biographien

Max Moor – Moderator, Autor und Schauspieler

Der gebürtige Schweizer wird als Moderator des VOX-Magazins „Canale Grande” bekannt. 2009 verfasste der einstige Dieter sein erstes Buch „Was wir nicht haben, brauchen Sie nicht“, das über eine halbe Million Mal gekauft wurde, es folgten drei weitere Titel im Rowohlt Verlag.
Seit 2007 moderiert Max durchgängig die ARD-Kultursendung „ttt – titel, thesen, temperamente“. Er präsentiert und moderiert eine Vielzahl von Kulturveranstaltungen, darunter die Gesprächsreihe der Bundeskunsthalle Bonn „Max Moor und die Kunst”, das SWR Doku Festival oder „Planet Erde – Live in Concert”.

Katty Salié – Moderatorin

Sechs Jahre moderierte Katty Salié das WDR-Kulturmagazin „west.art”. 2012 wechselte sie zum ZDF und präsentiert dort seither, gemeinsam mit Jo Schück, „aspekte“. Sie moderiert Kulturveranstaltungen, Tagungen und Preisverleihungen, wie die Lit.COLOGNE-Gala oder den Chamisso-Preis der Robert Bosch Stiftung.

Fotocredit: Markus Hauschild

Peter Kurth

Peter Kurth, geboren 1957 in Güstrow, besuchte die Staatliche Schauspielschule Rostock.

Er ist regelmäßig auf der Theaterbühne, in Film- und Fernsehproduktionen wie „Die Kleinen und die Bösen“, „Babylon Berlin“, „Glauben“ (2021, als Anwalt Schlesinger) , „Polizeiruf 110 – an der Saale am hellen Strand“ (2021, als Kriminalhauptkommissar Henry Koitzsch), im Regiedebüt Nebenan(2020) von Daniel Brühl als Antagonist zu sehen und wurde 2014 als „Schauspieler des Jahres“ von ‚Theater heute‘ ausgezeichnet.

Für seine Hauptrolle im Spielfilm „Herbert“ (2015) erhielt er 2016 den Deutschen Filmpreis. Für seine Rolle als Kommissar Bruno Wolter in der Kriminalfernsehserie „Babylon Berlin“ war er 2018 für den Bambi in der Kategorie „Bester Schauspieler nationalnominiert.

Fotocredit: Fabian Schellhorn

Andrea Sawatzki

Andrea Sawatzki wurde 1963 in Bayern geboren und wuchs dort und in Baden-Württemberg auf. Mit 15 Jahren wurde sie Mitglied im Schultheater, wo sie ihre Leidenschaft für die Schauspielkunst entdeckte. Nach Abitur und erfolgreich abgeschlossenem Schauspielstudium führten diverse Theaterengagements Andrea Sawatzki von 1988 bis 1992 unter anderem an das Schauspielhaus Stuttgart, an die Landesbühne Wilhelmshaven und an die Münchner Kammerspiele. Ihr Talent und ihre Vielseitigkeit stellt sie seit 1988 auch in zahlreichen Fernseh- und Kinoproduktionen unter Beweis. 1997 wurde sie durch den Kinofilm Die Apothekerin einem größeren Publikum bekannt. 

Darüber hinaus spielte Andrea Sawatzki in erfolgreichen Kinofilmen wie Scherbentanz (Regie: Chris Kraus) und Das Experiment (Regie: Oliver Hirschbiegel). Als Tatort-Kommissarin Charlotte Sänger stand sie gemeinsam mit Jörg Schüttauf von 2002 bis 2010 vor der Kamera. Neben ihrer Schauspieltätigkeit liest Andrea Sawatzki Hörbücher (u. a. Glennkill, Gut gegen Nordwind, Alle sieben Wellen, die Romane von Nicci French und Alan Bradley) und wurde mit der Goldenen Schallplatte geehrt. Für ihre Rolle in der ZDF-Komödie Bella Vita (2010) erhielt Andrea Sawatzki neben zahlreichen anderen Preisen 2011 den Bayerischen Fernsehpreis. Für ihre Synchronisation in Der gestiefelte Kater wurde sie mit dem Deutschen Trickfilmpreis ausgezeichnet. Im März 2013 erschien ihr Romandebüt Ein allzu braves Mädchen, mit dem sie 10 Wochen in der Spiegelbestsellerliste vertreten war, und im Oktober die Weihnachtskomödie Tief durchatmen, die Familie kommt. Die Fortsetzung Von Erholung war nie die Rede folgte ein Jahr später, 2015 der Psychothriller Der Blick fremder Augen und der dritte Teil rund um die chaotische Familie Bundschuh Ihr seid natürlich eingeladen 2016. Im Oktober 2019 ist der vierte Teil Andere machen das beruflich erschienen. Gemeinsam mit ihrem Mann, dem Schauspieler Christian Berkel, hat sie die Schirmherrschaft für die Stiftung Ein Platz für Kinder übernommen und unterstützt die Berliner Stadtmission.

Christian Berkel

Aufgewachsen in Paris, nahm der gebürtige Berliner Christian Berkel (*1957) ersten Schauspielunterricht in Frankreich, bevor er seine Ausbildung an der Deutschen Film- und Fernsehakademie absolvierte. Mit seinem unverwechselbaren Spiel und seinem charakteristischen Aussehen bleibt der preisgekrönte Schauspieler dem Zuschauer sofort in Erinnerung, sei es in zahlreichen Kinofilmen wie dem Psychothriller Das Experiment (2001) von Oliver Hirschbiegel oder als Hauptkommissar Bruno Schumann in der erfolgreichen ZDF/TV-Reihe Der Kriminalist. Erste Rollen übernahm er in Das Schlangenei (1977) des schwedischen Regisseurs Ingmar Bergmann und in Douglas Sirks Sylversternacht – Ein Dialog (1978).

Einem internationalen Publikum ist er vor allem durch seine Rollen im Oscar-nominierten Historiendrama Der Untergang (2004, Regie: Oliver Hirschbiegel), in Black Book (2006, Regie: Paul Verhoeven), der ebenfalls für den Oscar nominiert und Teil der offiziellen Auswahl der Internationalen Filmfestspiele von Venedig und des Toronto International Film Festivals war, in dem Kriegsfilm Miracle at St. Anna (2008, Regie: Spike Lee), in Valkyrie (2008, Regie: Bryan Singer) mit Tom Cruise, Quentin Tarantinos Inglourious Basterds (2009), in dem er u.a. neben Brad Pitt und Christoph Waltz zu sehen war, Guy Ritchies Spionagethriller The Man from U.N.C.L.E (2015) oder an der Seite von Isabelle Huppert in Elle (2017) von Paul Verhoeven, der in Cannes Weltpremiere feierte und für Frankreich ins Oscar-Rennen ging. 2018 ist sein Autorendebüt Der Apfelbaum erschienen, das die deutschen Buch-Bestseller-Charts erreichte, inzwischen in vielen internationalen Übersetzungen vorliegt und 2021 verfilmt wird.

Christian Berkel lebt mit seiner Familie in Berlin.

Devid Striesow

Devid Striesow, geboren 1973, ist ein deutscher Schauspieler. Er schloss seine Schauspielausbildung an der Berliner Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch ab. Es folgten Hauptrollen im Kino u.a. in Stefan Ruzowitzkys Oscar-Gewinner „Die Fälscher“ (2007), Tom Tykwers „3“ (2010) und Micha Lewinskys „Nicht passiert“ (2014). Kino- und Fernsehzuschauer kennen ihn auch aus „Ich bin dann mal weg“ (2015) und als Saarbrücker Tatort-Hauptkommissar. Striesow ist Träger des Deutschen Filmpreises und zahlreicher weiterer Ehrungen. Zuletzt war er mit Franziska Stünkels Film „Nahschuss“ (2021) in den Kinos zu sehen.

Und: Devid würde es schätzen, wenn er bei Angaben/Ankündigungen auf seine Adressen/Konten verlinkt wird:

www.facebook.com/devidstriesow

www.instagram.com/devidstriesow

www.facebook.com/devidstriesow

Fotocredit: Edith Held